Gedichte und Bilder von Peter Schiestl im Dialog.

wider besseres Wissen


Gedichte als Zwiesprache mit den Alltagen, den Jahreszeiten oder den schlaflosen Nächten vereint diese Sammlung von Momenten und Gedanken und fasst sie in zeitlose Worte und Bilder.

Zart und zweifelnd, stark und zuversichtlich, dabei immer suchend und sich Zeile um Zeile ins Ungewisse vorantastend.

In schlichten Worten eröffnen sich tiefe innere Bilder, die sich wiederfinden in den sichtbaren dichten Farbwelten gemalter Gedanken.

 

Gedichte zum Nachlesen, zum Vorlesen, zum Immerwiederlesen, zum Finden und zum Schönfinden - und zu entdecken gibt es manche Perle zum Auswendiglernen.



Wider besseres Wissen

Paperback, 210 Seiten, 2015

17,90 €

ISBN 9783739211329
Erhältlich im Buchhandel.

Peter Schiestl:

"Meine Gedichte begleiten mich, sie begleiten mein Leben.

Sie erklären mir mich. Sie erklären mir mein Leben.

Sie sind Lebensbegleiter in zweifacher Hinsicht.

Meine Gedichte überraschen mich oft. Manche geschehen ohne mein Zutun.

Oft brauche ich Tage, um sie zu verstehen, bis ich verstehe, was sie mir erklären. Oft sind sie Antwort auf meine Fragen, Lösung meiner Probleme. Begleiter. Gedichte für den Tag und über den Tag hinaus."




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Über dieses Buch:

 

Gedichte gelten gemeinhin als anstrengend.

Liegt es doch im Wesen eines Gedichtes, Herz, Hirn und ein Gespür für die Melodie von Worten zu beanspruchen, um verstanden zu werden.

Die Texte in diesem Buch haben durchaus das Potential, zu Freunden zu werden.
Peter Schiestl hat damit eine Lyrik-Sammlung geschaffen, die uns an seinem Verhältnis zur Welt teilhaben lässt.
Die meisten von uns müssen mangels eigener Ausdruckskraft die Momente, die er beschreibt, unkommentiert ziehen lassen.
Die tiefe Dimension flüchtiger Gefühle und Augenblicke werden durch ihn festgehalten und bekommen den Platz, der ihnen zusteht.

Die Zwischenzeiten, die Grauzonen sind es, die Schiestl reizen und ihn zu gläsernen, durchscheinenden Wortbildern von enormer Leichtigkeit inspirieren.
Aber anzunehmen, dass diese Leichtigkeit sich einfach so einstellt, ist ein Trugschluss.
Schiestl sammelt Worte wie Fundstücke, wiegt und wägt sie ab.
Dabei bleiben darf, was für leicht genug befunden wurde und dennoch Spuren hinterlässt.
Herausgekommen ist eine Sammlung fein ausgewogener Worte und Wortspiele, die die Zeit überdauern werden, in der sie wie Perlen aufgereiht wurden.

 

Diese Ausgabe ist entstanden als eine Art "Werkbuch" mit Gedichten, durch Gedankenpausen unterbrochen und begleitet von den farbmächtigen Abstraktionen desselben Autors in Pastellkreide. Bewusst ist der Auftritt schlicht gehalten und nicht zum Hochglanzband geworden.

Grundgedanke des Buches ist das Weitertragen seiner Inhalte als poetische Idee, als stetiger Prozess, als Alltagsbegleiter, als Handbuch, als Trostbuch, als Lesebuch.
Als Freund in Paperback ist es auch der Strapaze gewachsen zwischen Ordnern in der Aktentasche auf dem Weg zur Arbeit.

Als Gast wird es die abendliche Zweisamkeit beim Gegenseitig-Vorlesen mit „Botschaften der Hoffnung im Dunkeln zu hören“ bereichern, wie es im Gedicht „Geschenkt“ vorgeschlagen wird.

„Wider besseres Wissen“ freut sich auf die Spuren lebendigen Gebrauchs, die darin hinterlassen werden in Form von
Lebenszeichen oder Eselsohren.

 

Nicht die lauten Töne und nicht plakatives Schwarzweiss, der große Zweifel und das kleine Glück erobern Seite für Seite.

 

 

Auszug aus der Buchvorstellung / Claudia Huber-Eustachi, Dezember 2015